Menschen
Herausgeber

Daniel Ehniss
Daniel lebt mit seiner Familie in Karlsruhe. Er teilt sich die Erziehung der beiden Kinder und die Hausarbeit mit Julia. Daneben ist er als freiberuflicher Theologe und selbstständiger Netzgestalter tätig. Seit Jahren beteiligt er sich am emergenten Dialog und steht mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten rund um den Globus in regem Austausch.
Er lebt mit der Kubik-Gemeinschaft, ist Teil des Koordinationskreises von Emergent Deutschland und unterrichtet an der Akademie für Leiterschaft. Ein Leben im Einklang mit Gott, Menschen und Natur ist sein Traum, über den er sich gerne unterhält und an dem er täglich feilt. Er beschäftigt sich mit Ästhetik, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und den Möglichkeiten des Internets. Bei einer Tasse Kaffee empfiehlt er dir einen Besuch auf seinem Blog: http://danielehniss.de

Björn Wagner
Björn Wagner ist verheiratet mit Mirja, Vater von Emilia und wohnt gern in Karlsruhe. Wenn er nicht beim CVJM arbeitet, wo er eine Gemeinde für Jugendliche baut, liest er eine Menge, unterrichtet, schreibt und versucht Gottes Ideen für sein Leben und seine Gemeinschaft praktisch umzusetzen.
Man findet ihn auch noch am Institut für Gemeindebau und Weltmission, bei Emergent Deutschland und novavox, einem Netzwerk für missionale Gemeindeinnovation.
Was ihn zur Ruhe bringt ist ein gemütlicher Lesenachmittag mit seiner Familie. Was ihn aber nicht in Ruhe lässt ist die Frage wie Gemeinde ihren Platz in der Mission Gottes neu finden und wie sie sich immer wieder neu reformieren kann.
Seine persönliche Lebensreise dokumentiert er unter: http://journeyfiles.de
Autorinnen und Autoren

Dagmar Begemann
Daggi Begemann, 35, ist Exilfränkin in Lemgo. Nach mehreren Jahren bei den Jesus Freaks in Nürnberg lebt sie seit 2005 mit ihrem Mann Henrik in dessen lippischer Heimat. Beruflich koordiniert die studierte Sozialpädagogin die Arbeit des Mehrgenerationenhauses der Ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli in Lemgo. Nebenbei beendet sie ihr Theologiestudium an der Akademie für Leiterschaft (Ditzingen) und engagiert sich bei den Jesus Freaks Deutschland und bei Emergent. Ihre Leidenschaft gehört dem strukturellen Ermöglichen von verrückten und innovativen Ideen.

Mike Bischoff
Mike Bischoff (*1974) ist verheiratet und lebt mit seiner Frau am wunderschönen Thunersee (Schweiz). Er ist ausgebildeter Theologe. Nach Jahren als Pastor und Studienleiter einer theologischen Ausbildungsstätte und einem Ausflug in die Wirtschaftswelt arbeitet er aktuell als Fernseh-Redaktor bei „Fenster zum Sonntag“ (SF2). Ehrenamtlich engagiert er sich im Netzwerk.be, derjenigen Gemeindebewegung, welche den im Kapitel „Gottesdienst(-liche) Veranstaltungen“ geschilderten SundayPlaza anbietet. Mike ist passionierter Blogger, Filmer und Fotograf. Wandern, Radfahren und Skifahren sorgen für den sportlichen Ausgleich. Erfahre mehr über ihn auf seinem Blog: http://lifenavigator.typepad.com/

Bruder Thomas Dürr
Thomas Dürr (*1967) stammt aus Luzern/Schweiz. Nach dem Grundstudium der Theologie wird er 1991 Bruder bei den Christusträgern. „Um Gottes Willen und auch der Welt wegen.“ Auf das Noviziat folgen eine Schreinerlehre und der Abschluss des Theologiestudiums. Mehrere Jahre empfängt und begleitet er Gäste und Helfer in den Häusern der Communität. Im Sommer 2009 sendet ihn die Bruderschaft nach Vanga/Congo, um die medizinische Arbeit der Mitbrüder durch pastorale Aufgaben zu ergänzen. Br. Thomas ist überzeugt, dass die brüderliche Lebensform auch für manchen anderen einen erfüllenden Weg eröffnet. Jesu hat sie ja selber gelebt, Paulus hat sie (mit Einschränkungen) sogar empfohlen, und für die Kirche und Gesellschaft war es ein Segen. Sein Herzenswunsch ist, dass die Christusträger geistlich lebendig bleiben. „Um Gottes Willen und der Welt wegen.“

Walter Faerber
Walter Faerber ist seit 1981 evangelisch-landeskirchlicher Pastor in Ilsede, einem überschaubaren Ort in der norddeutschen Tiefebene zwischen Hannover und Braunschweig. Sein Computer läuft unter Linux. Er schätzt besonders die vielfältigen volkskirchlichen Kontakte, die einen breiten Zugang zur Gesellschaft ermöglichen. Er arbeitet daran, im Kern einer durchschnittlichen Kirchengemeinde neue authentische Formen christlicher Gemeinschaft zu entwickeln.
Unter den ihn inspirierenden Einflüssen finden sich neben vielen anderen die Bekennende Kirche im Nationalsozialismus, die Theologie von Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer, linke Gesellschaftskritik, Fritz Schwarz, Willow Creek, die frühe deutsche Missionsgeschichte, das christliche Mönchtum, die emergente Blogosphäre, vor allem aber zahlreiche Menschen aus seiner Gemeinde. Insbesondere gehören dazu die Weggefährtinnen und Weggefährten von HorizonT, einem Versuchslabor für neue Wege, um miteinander als Gemeinde Jesu zu leben.
http://tiefebene.wordpress.com

Christina Finkbeiner
Geräusche die ich am liebsten höre: Wind, der durch die Tannen rauscht, Knirschen von Schnee unter den Schuhen, das Brodeln, wenn Kaffee durch die Maschine läuft (nicht eine von den neumodisch, kreischenden Maschinen!) Wem ich gerne zuhöre: Klaus Vollmer, meinen behinderten Kindern bei der Arbeit, all denen, die sich selbst nicht so wichtig nehmen. Was ich nicht so gerne höre: Standardantworten auf Fragen, die nicht gestellt wurden, das Quietschen vom Fitnessgerät in der Nachbarwohnung … wann habe ich das letzte Mal Sport gemacht?! Die Gemeinde zu der ich sehr gerne gehöre: Jesus Freaks Stuttgart.

Martin Gommel
Martin Gommel (28) ist verheiratet, Vater und arbeitet freiberuflich als Fotograf. Neben seinen Leidenschaften für die Fotografie und das Bloggen ist er begeisterter Leser theologischer Literatur, trifft sich gerne mit Freunden auf einen Kaffee und liebt es, beim Beisammensein über gesellschaftsrelevante Themen zu philosophieren. Martin spielt außerdem Gitarre und Bass, dies hat er in verschiedenen Bands gemacht — unter anderem auch bei Opposition Of One. Er betreibt ein interessantes Fotografieblog: http://kwerfeldein.de

Kerstin Kühnel
Kerstin liebt Kaffee und trinkt ihn schwarz; sie mag Menschen und achtet dabei nicht auf die Farbe. Sie ist leicht zu begeistern und nicht leicht zu entmutigen. Aus ihrem Mund sind diese Worte oft zu hören: träumen – missional – Sonne – ermutigend – Dresden – Gebet – genial – leben – Reich Gottes. Sie ist Teil des Leitungsteams der CityChurch in Würzburg. Die meisten ihrer „Tweets“ drehten sich in den letzten Monaten um den Abschluss ihrer Diplomarbeit in Christlicher Psychologie an der IGNIS-Akademie. Kerstin mag Arbeit und Urlaub gleichermaßen, übertreibt ersteres, genießt letzteres. Vielleicht tut sie beides schon bald in Australien. Ach ja: Bücher gehören in ihre Welt, und ein Teil ihrer Welt findet sich in diesem Buch und in ihrem Blog: http://kerstin-k.blogspot.com/

Tobias Lucht
Tobias Lucht ist 30 Jahre jung und seit 6 Jahren mit Doreen verheiratet. Sie haben zwei Kinder — Pauline, 4 Jahre und Samuel, 2 Jahre. Von Beruf ist er Kaufmann und Sozialpädagoge. Seit drei Jahren leitet er die Arche in Hamburg-Jenfeld.
Wenn Familie und Arche-Alltag es zulassen, trifft er sich gerne mit anderen aus der Gemeinde oder mit Freunden. Nichts ist spannender, als ein Stück Leben mit anderen zu teilen. Als Ausgleich ist ihm das Alleinsein wichtig, auch um mit Gott zu reden. Dies gelingt ihm am ehesten beim Joggen, beim Gitarre spielen, beim Lesen, beim Kochen, beim Briefmarken sammeln oder beim Holz hacken.

Andreas Rauhut
Andreas Rauhut ist 27 Jahre alt und sehr glücklich mit seiner Frau Claudia verheiratet. Er ist froh, Gott kennenlernen zu dürfen und sich in seinem Leben von ihm leiten und überraschen zu lassen. Er entschloss sich dazu, Theologie zu studieren, weil er gerne Gottes Gedanken für unsere Welt verstehen, leben und anderen Menschen vorstellen will.
Er interessiert sich für südostasiatische Länder und Kulturen, arbeitet gerne mit jungen Menschen und begeistert sich für ernsthafte Auseinadersetzungen über gesellschaftliches Zusammenleben. Er wünscht sich, dass wir gemeinsam mehr entdecken, wie Gott unsere angstvollen Herzen befreit und wir erleben, wie segnend und befreiend sich ganzheitliche Gemeinschaft in christlichen Gemeinden auswirkt und in die Gesellschaft hinein fortsetzt.

Anne Rauhut
Anne Rauhut ist eine Nach- und Quer-denkerin, Widerständlerin, Brückenbauerin zwischen Christinnen und Christen unterschiedlichster Konfessionen und politisch engagierten Menschen, nomadisch veranlagt, langjährige Bauwagenbewohnerin und manchmal auch eine zwischen-allen-Stühlen-Sitzende.
Sie ist seit vielen Jahren als Christin politisch und sozial engagiert, unter anderem in verschiedenen politischen Basis-Initiativen, als Aktivistin im Castorwiderstand und in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten. Gemeinsam mit vielen anderen engagiert sie sich im christlich-politischen Netzwerk Speak. Außerdem arbeitet sie als freiberufliche Bildungsreferentin zur Zeit vor allem in der politischen Bildung mit Jugendlichen.

Jonathan Rauhut
Jonathan Rauhut ist ein Träumer und Weltverbesserer, der neuerdings wieder zu verhaltenem Optimismus neigt. Er ist überzeugt davon, dass das Liebeswerk Jesu, inklusive Tod und Auferstehung, die Grundlage für die Hoffnung auf Versöhnung und damit die Hoffnung auf eine bessere Welt im Hier und Jetzt ist. In der Auferstehung wird für ihn die erlösende und befreiende, Existenzangst überwindende Kraft Gottes, das Jenseits im Diesseits konkret. Die Utopie wird real – und damit glaubwürdig. Die Liebe Jesu ist für ihn einerseits die härteste und radikalste Kritik an den unrechten Zuständen im Hier und Jetzt und andererseits die Vorraussetzung für ein wirkliches Erkennen der anderen ohne Angst und Ideologie – für echte Wahrheit eben.
Zusammen mit seiner genialen Frau Anne ist er bei den Jesus Freaks und in verschiedenen politischen Bewegungen aktiv, unter anderem in dem christlich-politischen Netzwerk Speak. Studiert hat er Umweltwissenschaften mit den Schwerpunkten Umweltbildung, VWL und Ökologie.
Er liebt es, Menschen Naturwunder zu zeigen und lebt im Barnim, einer mit Naturschönheiten reich gesegneten Gegend nord-östlich von Berlin.

Daniel Sikinger
Daniel Sikinger ist 29 Jahre alt und seit 4 Jahren mit Katrin verheiratet. Er lebt in Heimerdingen bei Stuttgart und fühlt sich mit der dortigen CVJM Gemeinschaft verbunden. Gerne studiert er an der „Akademie für Leiterschaft“ und arbeitet seit geraumer Zeit an einem Vorankommen seiner Bachelor-Thesis. Bis Dezember letzten Jahres wohnte er mit einer dreiköpfigen Familie und einer weiteren Person unter einem Dach und ist nun zwar ausgezogen, vielleicht aber mehr denn je auf der Suche nach Nachfolge, gelebt in verbunden-verbindlicher Gemeinschaft und ganzheitlicher, alltagszugewandter Spiritualität. Dabei hat er Mitreisende gefunden und gründete mit ihnen vor fast zwei Jahren die Initiative „Emergente Kommunitäten“, die neu entstehende Gemeinschaften vernetzt und den Fragen des Anfangs Raum geben will. Am liebsten trinkt er Espresso Macchiato, beim von ihm bevorzugten Buchkaffee „ONE“, falls er nicht gerade selbst dort arbeitet.
http://herzton.p-shuttle.de/

Dominik Sikinger
Dominik Sikinger wird »DoSi« genannt und hat die bislang 29 Jahre seines Lebens im schwäbischen Heimerdingen verbracht. Dort ist er Mitglied der evangelischen Landeskirche und hat im örtlichen CVJM seine geistliche Heimat. Im Jahr des Sommermärchens hat er sein theologisches Bachelor-Studium an der Akademie für Leiterschaft, einem Zweig der Werkstatt
für Gemeindeaufbau, abgeschlossen. Mittlerweile ist er Teil des Leitungsteams der WfG (Werkstatt für Gemeindeaufbau), studiert im Masterprogramm und verdient sein Geld mit Unterrichtstätigkeiten, Administration und Öffentlichkeitsarbeit – ebenfalls an der WfG. Er erfreut sich an Büchern, Filmen, Scotch und Rauchwaren. DoSi hängt dem VfB Stuttgart an, gehört zum Koordinationskreis von „Emergent Deutschland“ und bloggt als „Der Sämann“ unter http://dosi.p-shuttle.de

Harald Sommerfeld
HASO (56), mit bürgerlichem Namen Harald Sommerfeld, ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und wohnt in Berlin. Er hat Mathematik und Theologie studiert und als Pastor und Dozent gearbeitet. Als Vertreter des Netzwerkes „Gemeinsam für Berlin“ beteiligt er sich an interkultureller Arbeit und am emergenten Gespräch. Weil er Christen im kommunalen Leben ihrer Stadt mitmischen sehen möchte, hat er sich im Herbst 2007 als „Berater für urbane Transformation“ selbständig gemacht. Außerdem ist er im Vorstand eines christlichen Hertha BSC-Fanclubs, der die Liebe zum Fußball mit sozialem Engagement verbindet. Er bloggt auf: http://tafel.4haso.de

Yotin Tiewtrakul
Nach christlicher Zeitrechnung wurde Yotin Tiewtrakul 1975 Jahre nach der Geburt des Messias auf dem asiatischen Kontinent geboren. An der Hamburger Musikhochschule erwarb er ein Kompositions-Diplom und lebt seit 2005 im Ansverus-Haus (Aumühle), einem Exerzitienhaus in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Dort ist er Kantor und Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit. Eine bestechend einfache Erfahrung von Stille im Winter 2004 in einem engen Gästezimmer der Jesuiten in Lissabon war wohl der Anfangspunkt für eine immer selbstverständlicher werdende Praxis der Sitz-Meditation. Vielleicht ist die Bedeutung der kontemplativen Dimension des Lebens aber auch ein Erbe seiner Vorfahren, die dem Erwachten Räucherstäbchen entzündeten. Jedenfalls kennt er keine Berührungsängste mit anderen spirituellen Traditionen, die die Stille erforschen. Sein Blog findest du hier: http://kellion.wordpress.com
Lektorat & Layout

Mirja Wagner
Ist eigentlich ein richtiges Nordlicht, lebt mit ihrem Mann Björn und ihrer kleinen Tochter Emilia in Karlsruhe und liebt neben Gott und ihrer Familie vor allem eins – Bücher. Die Liebe zum geschriebenen Wort wurde ihr in die Wiege gelegt, weshalb sie auch beschloss, aus ihrer Leidenschaft eine Berufung zu machen – und Buchhändlerin und Germanistin wurde. Wenn sie mal nicht liest oder mit ihrer Familie und dem CVJM unterwegs ist, dann näht sie aus alter Bettwäsche nette Kleidchen oder joggt auf leisen Sohlen durch den Wald. Mit einem Hörbuch auf den Ohren versteht sich.

Denis Holzmüller
Denis Holzmüller als Grafik-Designer zu bezeichnen wäre faktisch richtig – und dennoch nicht ausreichend.
Für seine Arbeit gilt ein Paradigma: Form follows Function follows Form.
Viel eher zutreffend wäre, zu sagen, Denis Holzmüller gestaltet Kommunikation. Ob diese pragmatischen Gesichtspunkten folgt oder aber Kunst ist, die sich neu definiert und so ihrerseits eine Pragmatische Ebene eröffnet: dies bestimmt die Situation.
Mit seiner Frau Mirjam lebt der Art Director in Karlsruhe und ist dort stark in der Kubik-Gemeinschaft engagiert. Gemeinsam mit Freunden betreibt er ein Café als Forum für Musiker, Künstler und Freunde nachhaltiger Lebenskultur.
http://denisholzmueller.com


