Fundstücke

Heute schreibe ich noch eine kleine Mitteilung in dieses Blog, in der ich zwei Fundstücke mit euch teilen möchte, die mir an diesem Wochenende im Netz über den Weg gelaufen sind und die eine direkte Verbindung zu unserem Buch haben:

Gründe unser Buch zu lesen

Hannes Müller hat in seinem Blog einen Eintrag veröffentlicht in dem er über Gründe spricht die seiner Ansicht nach dafür sprechen das Buch ›Beziehungsweise Leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen‹ zu lesen und sogar dazu führen könnten danach begeistert von dem zu sein was man gelesen hat… Ihm hatte es besonders die Ausrichtung auf die Dreieinigkeit Gottes angetan die er (verständlicherweise) als sich durch das ganze Buch ziehendes Motiv sehr schätzt.

› zum Blogeintrag von Hannes Müller

Gott als einladende Gemeinschaft

Die aktuelle Ausgabe des Podcasts von Emergent Deutschland enthält einen Vortrag von Walter Faerber in dem er anhand einer Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit über Gott als einladende Gemeinschaft spricht. Ich empfehle euch den Vortrag im Blog von Emergent Deutschland anzuhören und dazu durch die abgebildete Präsentation zu klicken.

› zum Vortrag von Walter Faerber

16.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Ortstermine

Während ihr das Buch bei euch habt, es auf Nachtische legt, in der Badewanne lest oder in der S-Bahn liegen lasst und bei alldem mit dem Buch auf eine Reise geht, soll es immer wieder auch Ortstermine geben an denen das Buch hier und dort erscheint. Diese Ortstermine lassen das Buch erscheinen indem Autorinnen und Autoren vor Ort sein werden, etwas aus ihren Kapiteln lesen und persönliche Gedanken darüber mit euch teilen. Unsere Idee ist es bei diesen Gelegenheiten Möglichkeiten zur Interaktion mit den Autorinnen, Autoren und ihren Gedanken zu geben.

Heute möchte ich euch auf drei solcher Termine aufmerksam machen an denen das Buch vielleicht auch in deiner Umgebung erscheint:

Emergent Forum in Erlangen

Im Rahmen des diesjährigen Emergent Forum wird es am Freitag Abend eine Lesung aus den Büchern der Edition Emergent geben. Es werden dabei auch Artikel aus ›Beziehungsweise Leben‹ gelesen und die jeweiligen Autorinnen und Autoren fügen noch eigene Notizen zum Gelesenen hinzu.

Das Forum findet vom 26. – 29. November in Erlangen statt und ich empfehle euch sehr das Forum zu besuchen. Nähere Infos findet ihr hier und dort könnt ihr euch auch direkt anmelden.

erscheinungsFEST / Berlin

Einige Autorinnen und Autoren leben in Berlin und dachten sich, dass es eine gute Idee wäre das Buch in ihrer Stadt erscheinen zu lassen – aus diesem Grund veranstalten sie am 05. Dezember ein erscheinungsFEST im Café Klaus Abendbrot in Berlin. Mit Lesungen der Autoren Haso, Anne, Johnny, Andy, Esther, Bilder von Debora Ruppert und Vorstellungen sozialer Projekte in Berlin.

Der Eintritt ist kostenlos.

Es werden Speisen und Getränke zu günstigen Preisen angeboten. Der Erlös kommt der Kiezwerkstatt Rigaer Straße zugute.

Für das erscheinungsFEST / Berlin haben wir ein Facebook-Event angelegt, dort findest du nähere Infos und kannst dich eintragen oder es deinen Freunden weitersagen.

Studientag im Ansverus-Haus

Yotin Tiewtrakul hat für den 28. Februar 2010 einen Studientag mit dem Untertitel ›Lesung | Gespräch | Schweigen‹ im Ansverus-Haus in der Nachbarschaft Hamburgs organisiert. Dort werden er und ich aus unseren Kapiteln lesen und einigen Gedanken nachgehen. Es wird darüber hinaus die Möglichkeit zu Gesprächen geben, wir werden gemeinsam zu Abend essen und das Abendgebet und die Komplet beten.

Auch für diesen Termin haben wir ein Facebook-Event mit näheren Infos angelegt und laden euch herzlichst ein zu kommen und davon weiter zu sagen.

…auch in deiner Nähe

Falls keine dieser Erscheinungen in deiner Nähe ist und du Interesse daran hättest das Buch auch bei dir erscheinen zu sehen, freue ich mich auf deine Nachricht über das Kontaktformular. Alles weitere klären wir dann einfach unter 20 Fingern per Mail.

11.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Mobile Tapete

iPhone Tapete 1Unter dem Motto “schöner wohnen” schenken wir euch heute zwei mobile Tapeten für euren iPod Touch oder euer iPhone.

Bei Tapete 1 handelt es sich um die hier dargestellte schwarz-weiß-Version.

Tapete 2 sieht fast genauso aus, nur dass unser bzwLEBEN Symbol darauf hellblau ist.

Wir wünschen euch damit einen schönen beziehungsweisen Sonntag und immer wieder eine Erinnerung daran, dass wir eingeladen sind in der dreieinigen Gemeinschaft zu leben und an Gottes Handeln mitzuwirken.

01.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Aktivisten

Am Sonntag findet der Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw in Pohlheim bei Gießen statt. Die beiden teilen ihre inspirierende Vision politischen Denkens mit uns. Und mit ihnen zusammen hoffe ich, dass wir über das Träumen und die Ideale hinausgehen und im besten Sinne Aktivisten der Idee Gottes sind, vielleicht so ähnlich wie Shane es hier ausdrückt:

Die Welt braucht Menschen, die so sehr an eine andere Welt glauben, dass sie nicht anders können, als sie schon jetzt zu leben!

In diesem Sinne freue ich mich auf den Studientag und das große Interesse welches ihm bisher zuteil wurde. Neben den Vorträgen von Chris und Shane wird es neben anderen auch ein Seminar von Björn und mir geben in dem wir über unseren beziehungsweisen Ansatz und die Sendung Gottes mit euch sprechen werden.

28.10.2009 / Daniel bzwHANDELN

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Weitere Reaktionen

bzwLEBEN LesevorbereitungDie Bücher haben schon vor einer Weile die Druckerei verlassen und finden momentan ihre Wege quer durch Deutschland und landen bei ihren Leserinnen und Lesern. Heute möchte ich mal wieder auf Fundstücke hinweisen, die mir im Netz über den Weg gelaufen sind.

Beginnen möchte ich mit einem Blick auf Twitter. Dort begegnete mir einer der seinen Rechner ausschaltete um einen Abend mit dem Buch zu verbringen, andere machen kleine Bilder wie dieses hier wenn sie sich in den Sonnenschein setzen um zu lesen und dritte denken bei „bewegliches Fest“ an eine „mobile Party.“

Eine Amazonrezension

Ein anderer begann im Zug sitzend mit der beziehungsweisen Lektüre. Aus dieser entstand schließlich die erste Rezension auf Amazon. Aus dieser zitiere ich drei Abschnitte:

In der Einleitung, die man auf keinen Fall überspringen sollte, behandeln die Herausgeber zwei grundlegende Themen und stellen dabei zwei Thesen auf: 1. Der Mensch existiert nur in und durch Beziehungen und 2. Gott hat eine Mission/Sendung mit der/in die Welt, die er liebt und an dieser Mission können wir mitwirken. Beides begründen sie in der Dreieinigkeit Gottes.

Im weiteren Buch werden diese grundlegenden Gedanken in den Themenbereichen Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft durch insgesamt 17 Autoren konkretisiert. Dabei haben die einzelnen Autoren unterschiedliche Schwerpunkte und teilweise auch Meinungen, was deutlich macht, dass es nicht den einen richtigen Weg bzw. die eine richtige Umsetzung der Grundgedanken gibt. Mir gefällt dabei, dass die meisten Artikel sehr persönlich und ehrlich geschrieben sind: Die Autoren scheuen auch nicht davor zurück, von gescheiteren Versuchen zu berichten.

Außerdem haben die gut verständlichen, aber trotzdem tief gehenden Artikel eine angenehme Länge. Man kann gut einen Artikel am Stück lesen, sie sind aber nicht so kurz, dass sie nur an der Oberfläche kratzen würden.

Die Rezension stammt von Daniel Hufeisen und findet sich auf der Seite des Buches bei Amazon.

Ein Blogeintrag

Yotin nahm das Kapitel von Walter Faerber zum Anlass auf seinem Blog eine Frage zu stellen die schon eine ganze Reihe von Kommentaren hervorgebracht hat:

Wer vertritt heute die Funktion des spirituellen Vorbilds und die Funktion, erneuernde Impulse in die Kirche zu geben? Der Blogger-Theologe, der bei Starbucks sitzt vielleicht?

Den gesamten Eintrag »Vom Kloster zum evangelischen Pfarrhaus zum Starbucks« findest du unter dem Link eben und ich lade dich auch ein dort deine Gedanken zu teilen.

_

Wie schon im letzten Eintrag erwähnt freuen wir uns sehr über jede Art der Äusserung zu den Gedanken im Buch. Unsere Motivation für das Buch liegt ja darin Inspirationen anzubieten und diese finden meiner Ansicht nach den besten Weg in unser Leben im Austausch, in der Begegnung. Falls du selbst einen Eintrag geschrieben hast oder an anderer Stelle etwas zum Buch findest freue ich mich über einen kurzen Hinweis. Danke.

Und vielen Dank auch an alle die sich auf das Buch einlassen und ihre Gedanken mit uns teilen, mich begeistert das.

09.10.2009 / Daniel bzwLEBEN

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Ermöglichende Strukturen

Dieses Blog hat ja unter anderem eine ähnliche Zielsetzung wie die Extras-Rubrik auf einer DVD. Neben Interviews und HIntergrundinformationen wird es hier auch ab und an ein Outtake, oder wie sie andernorts genannt werden Deleted Scenes zu sehen geben. Ausschnitte aus Kapiteln also, die wir zwar sehr gut finden, die es jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Buch geschafft haben. Ein solcher Abschnitt aus dem Kapitel „Ermöglichende Strukturen: Einige Gedanken zu Strukturen und Leitung in Gemeinden“ macht heute den Anfang.

Und da mir das am Samstag beim erscheinungsFEST beim Vorlesen noch einmal aufgefallen ist möchte ich diesem Abschnitt ein Zitat aus dem ersten Kapitel zuordnen und so auf die gedankliche Brücke hinweisen die es hier für mich gibt.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt davon überzeugt sein, daß im Ursprung alles Bestehenden und Existierenden Bewegung herrscht und ein ewiger Prozess von Leben und Liebesentäußerung in Gang ist.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt davon ausgehen, daß Wahrheit mit Gemeinschaft einhergeht und nicht mit Ausschluß, daß Konsens besser die Wahrheit zum Ausdruck bringt als Durchsetzen und daß Mitwirkung und Mitbestimmung vieler besser ist als das Diktat eines einzelnen.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt ja dazu sagen, daß alles mit allem zu tun hat und ein großes Ganzes bildet und daß die Einheit aus tausend Übereinkünften und nicht bloß aus einem einzigen Faktor erwächst.

Leonardo Boff, Kleine Trinitätslehre, 2. Aufl. (Düsseldorf: Patmos, 11), Seite 15.

Nun aber zu dem besagten Abschnitt der es nicht ins Buch geschafft hat:

Um meine Gedanken zu einer positiven Führungskultur zu verdeutlichen möchte ich das Bild einer Münze verwenden. Die Münze der Führungskultur hat zwei Seiten auf denen wir unterschiedliches entdecken. Auf der einen Seite entdecken wir eine direktive Führungskultur, die die Entwicklung vorgibt und im Extremfall alles bis zu kleinsten Einzelschritten bereits vorausgeplant hat. Um uns an dieser Stelle nicht falsch zu verstehen möchte ich anfügen, dass es diese direktive Führungskultur durchaus auch in so genannten Netzwerkorganisationen geben kann und dass sie nicht nur in nominell hierarchischen Strukturen auftritt.

Auf der anderen Seite der Münze sehen wir eine Führungskultur der Abstinenz von Führung. Aus Angst zu dominieren oder durch Erfahrungen aus der eigenen Geschichte ergreift niemand die Initiative und es entsteht ein Führungsvakuum. Alles wird möglichst immer offen gelassen um sich nicht festzulegen und den Gemeinschaftsprozess nicht zu manipulieren.

Beide Seiten dieser Münze stellen meiner Ansicht nach keine positive Führungskultur dar. Wenn wir diese Münze nun jedoch so andrehen dass sie auf der Tischplatte vor uns tanzt, dann ergibt sich das Bild einer sich schnell drehenden Münze die auf dem Tisch kreist. Beide Seiten der Münze sind zu sehen, verbinden sich jedoch zu einem neuen Bild das einer Kugel gleicht. Eine positive Führungskultur kann meiner Ansicht nach in diesem Bild erahnt werden. Das Ergreifen der Initiative wie auch ein sich bewusst zurücknehmen kombiniert ergeben eine gesunde Mischung in der sich eine positive Führungskultur entwickeln kann.

_

Im Vergleich zur Extras-Rubrik einer DVD bietet dieses Blog ja die Möglichkeit dass wir in einen Austausch über die Gedanken kommen können. Aus diesem Grund würde ich mich sehr freuen wenn die Eine oder der Andere seine Gedanken dazu in einem Kommentar verpackt und auf diese Weise einen Dialog dazu auch hier ermöglicht.

01.10.2009 / Daniel bzwORGANISIEREN

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Erste Reaktionen

Mit unserem Buch wollen wir einen Beitrag zu den Überlegungen leisten wie Nachfolge, Gemeinde und das Leben überhaupt heute aussehen könnten. Daher freuen wir uns sehr wenn das Buch inspiriert und Leserinnen und Leser ihre Gedanken zu den Überlegungen äussern. Hier werde ich immer wieder auf solche Äusserungen hinweisen.

Heute wurde ich auf zwei Blogeinträge aufmerksam in denen auf zwei Kapitel aus Beziehungsweise Leben eingegangen wurde.

Strukturen für selbstorganisierende Netzwerke ermöglichen

Dieser Eintrag stellt kurz die Gedanken des Kapitels „Ermöglichende Strukturen: Einige Gedanken zu Strukturen und Leitung in Gemeinden“ dar, der von Dagmar Begemann, Daniel Ehniss und Dominik Sikinger gemeinsam geschrieben wurde. Die fünf Merkpunkte zum Changemanagement vom Ende des Eintrages möchte ich hier gerne Zitieren:

  • Finde heraus, in welcher Phase deine Gemeinde gerade lebt…
  • Denke von den vorhanden Menschen (Netzwerken) her
  • Entwickle eine Leitungskultur ohne Kontrollzwang, sondern als moderierendes Gremium
  • Lass unter der Dachmarke viele kleine Submarken wachsen, die auch in Konkurrenz untereinander leben können (der Markt ist groß genug)
  • Fördere die Kommunikation über die Vision, Berufung, Leidenschaft (Schätze) der Gemeinschaft / Subgruppen

› Hier geht’s zum Artikel…

Volkskirche bleiben und Spiritualität vertiefen – wie geht denn das?

In diesem Eintrag geht der Autor des Blogs, der selbst auch Pfarrer einer evangelischen Kirchengemeinde ist, auf das Kapitel von Walter Faerber mit der Überschrift „Spiritualität und Volkskirche: Überlegungen zu geistlichen Kernen in evangelischen Volkskirchen“ ein. Er führt Gedanken aus dem Kapitel an, kommentiert sie von Zeit zu Zeit und fügt am Ende einen zustimmenden Kommentar angereichert durch eigene Erfahrungen hinzu.

› Hier geht’s zum Artikel…

Die Einträge die hier aufgegriffen wurden stammen allesamt aus dem dritten Teil beziehungsweise Organisieren und beschäftigen sich mit Möglichkeiten Gemeinschaft im Alltag zu leben. Am Ende bleibt mir Danke für die guten Einträge zu sagen!

Ich freue mich sehr wenn wir es schaffen für den Austausch über die Gedanken in unserem Buch tatsächlich Blogs zu nutzen und werde, wie oben erwähnt auch weiterhin auf interessante Beiträge hinweisen. Solltest du einen solchen Beitrag finden den du noch nicht hier gesehen hast bitte ich dich mir einen Nachricht über das Kontaktformular zukommen zu lassen.

26.09.2009 / Daniel bzwORGANISIEREN

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Vorwort der Herausgeber

Wir sind uns jetzt mehr denn je über die Bedeutung von Beziehungen bewusst. Dieses Bewusstsein ermöglicht uns auch, Gott unser Leben und unsere Spiritualität in einem neuen Licht zu sehen. Einiges, was im Schatten der Überbetonung des Individuums stand, kommt wieder ans Licht, und wir entdecken vieles neu. Dieses Buch gleicht einer Entdeckungsreise, auf der wir die Bedeutung von Beziehungen aus dem Schatten holen und zugleich lernen wollen, unser ganzes Leben in diesem Licht zu sehen. Dabei macht Gott selbst es uns vor, nimmt uns hinein in seine drei-einige Beziehung und inspiriert uns. Die drei Personen Gottes stehen in einem immerwährenden Austausch miteinander, einigen sich immer wieder kommunizieren in ihrer Zuwendung miteinander und handeln dann gemeinsam. In der Einleitung versuchen wir, dem Geheimnis des dreieinigen Gottes auf die Spur zu kommen, um dann im ersten Teil des Buches unsere Hinwendung zu Gott zu reflektieren. Inspirierende Beiträge über Möglichkeiten, mit Gott zu kommunizieren, ihn zu verstehen und in dieser Kommunikation Grundlagen unseres Handelns zu finden, machen diesen Abschnitt aus. Im zweiten Teil entfalten einige Autoren praktische Visionen des Handelns im Einklang mit Gott und Menschen. Dieser Teil ist geprägt vom Gedanken der liebevollen Hinwendung Gottes an uns Menschen. Im dritten Teil werden einige Gedanken zu Möglichkeiten der gelebten Gemeinschaft, gemeinsam gestalteter Nachfolge, entfaltet. Wir glauben, dass ein organisiertes gemeinschaftliches Leben uns dabei unterstützt, im Einklang mit Gott zu leben und zu handeln. Auch wenn das Buch um der Nachvollziehbarkeit willen in diese Bereiche eingeteilt ist, so wollen wir dennoch darauf hinweisen, dass es sich dabei nicht um getrennte Bereiche handelt, sondern dass sie je für sich Aspekte des Lebens sind.

Wir Herausgeber entwickelten das Grundkonzept des Buches, da wir selbst im Einklang mit Gott und Menschen leben wollen und dabei sowohl Erfolgserlebnisse hatten als auch neue Herausforderungen entdeckten. Die Phase des gemeinsamen Herausgebens dieses Buches hat uns auch immer wieder gezeigt, dass wir die Fragen nach einem solchen Leben in unserer Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, und wir waren immer wieder erstaunt davon, was der andere sieht. Wir kamen dabei bisweilen zu anderen Ergebnissen und folgten anderen Ansätzen – diese unterschiedlichen Ansätze und Zugänge können auch in vielen Kapiteln der Autorinnen und Autoren entdeckt werden, die einen Teil ihres Lebens hier für jede Leserin und jeden Leser öffnen und ihren inspirierenden Beitrag leisten. Vor Dir liegt kein Buch mit klaren Handlungsanweisungen, vielmehr ein Buch, das Deine Fantasie anregen möchte, das Dich inspirieren möchte, Dein Leben und Handeln genau dort, wo Du lebst, im Einklang mit Gott zu gestalten.

Mit diesem Buch wollen wir uns bewusst öffnen und dir Einblicke in unser Nachdenken, unser Handeln und Leben ermöglichen. Wir öffnen jedoch auch Gedanken unterschiedlicher Disziplinen und Ansätze füreinander und verbinden Unterschiedlichstes zu einer weiteren Vision. Hierbei wollen wir sowohl reflektiert als auch für jeden verständlich schreiben. Wir schreiben aus unserer heutigen Sicht und sind uns darüber bewusst, dass sich auch unser Leben und Denken weiter verändern wird. Wir wollen keine Linien ziehen und niemanden ausgrenzen, vielmehr wollen wir einladen und offen sein. Ein Teil dieser Einladung ist auch unser Anliegen für tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller unserer Mitmenschen. Aus diesem Grund haben wir auch einige Gespräche über den stimmigen Gebrauch der Sprache geführt. Aufgrund der Lesbarkeit haben wir uns dagegen entschieden, eine in allen Punkten „gerechte Sprache“ zu verwenden, die immer beide Gender berücksichtigt. Bisher ist der Standard im Gebrauch der Sprache immer noch „maskulin“, was dazu führt, dass dies am flüssigsten zu lesen ist. In dem Wissen, dass Sprache sowohl Wirklichkeit wiedergibt als auch neue Wirklichkeit schafft, haben wir uns an einigen Stellen dazu entschieden, andere Wege zu gehen, jedoch nicht überall. So stellt auch dieser Versuch, Gerechtigkeit auszudrücken, Stückwerk dar, und wir bitten darum um Verständnis. Wir werden in künftigen Überlegungen diese Thematik noch stärker ins Auge fassen.

Ein Buch, das die Bedeutung von Beziehung betont, soll und möchte auch Begegnung schaffen. Zum einen kannst Du den Herausgebern, Autorinnen und Autoren am Ende des Buches kurz in die Augen schauen und einen kleinen Einblick in das bekommen, womit sie ihren Alltag verbringen. Zum anderen haben wir eine Webseite eingerichtet, auf der Du sowohl den Schreibenden als auch den Lesenden dieses Buches begegnen kannst. Dort werden kurze ergänzende Artikel erscheinen, und es wird jeder und jedem die Möglichkeit geboten, ins Gespräch über das Buch einzusteigen. Da soziale Internetdienste wie facebook ein Ort vieler Begegnungen und Unterhaltungen sind und zu einem immer festeren Bestandteil unserer Beziehungen werden, haben wir auch dort eine Seite für unser Buch eingerichtet. Des Weiteren wollen wir Dir auch im Twitter-Universum mit einem einfachen Tag die Möglichkeit geben, Deine Meinung zum Buch und Deine Gedanken über das Buch mit anderen Aussagen in Verbindung zu bringen, indem Du das Tag #bzwLEBEN verwendest.*

Unser besonderer Dank gilt allen Autorinnen und Autoren, die mit ihrem Beitrag dieses Buch zu einer wahren Fundgrube der Inspiration gemacht haben. Darüber hinaus danken wir Dr. Tobias Faix für seine tatkräftige Unterstützung in der Zusammenarbeit mit dem Verlag, wir danken Mirja Wagner, die sich um die sprachliche Schönheit der Kapitel gekümmert hat und uns immer wieder wichtige Fragen stellte, die zum besseren Verständnis des Geschriebenen führten, und Denis Holzmüller, der dafür sorgte, dass das Buch auch ein optischer Genuss ist. Vielen Dank auch Dir, dass Du das Buch in Händen hältst, möge es Dir eine Inspiration zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott sein.

Björn Wagner und Daniel Ehniss,
Karlsruhe, Pfingsten 2009

_

Heute kam ein Paket mit Büchern bei mir an und ich dachte das sei eine gute Gelegenheit das Vorwort von Björn und mir hier mit euch zu teilen. Wenn du Lust auf ein paar Erste Bilder des Buches hast schau dir mal dieses Album auf Facebook an.

Am Samstag 26.09. ist erscheinungsFEST. Da wollen wir gemeinsam mit Euch das Erscheinen des Buches feiern, wenn du es also einrichten kannst freuen wir uns auf Deinen Besuch…

22.09.2009 / Daniel Mitteilung, bzwLEBEN

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Erscheinungs Fest / 2

September LeavesIch hatte euch vor einigen Tagen versprochen, dass es nach und nach mehr Infos darüber geben wird wie das erscheinungsFEST des Buches aussehen wird. Björn und ich haben uns darüber unterhalten welche leckere Getränke auf euch warten werden. Wir haben uns auch ein bisschen darüber unterhalten wie die Lesungen aussehen könnten. Und wie ihr links neben diesem Text sehen könnt bindet sich auch schon einer seine Krawatte für das freudige Ereignis:

Unser Freund September Leaves wird uns am erscheinungsFEST mit seinem musikalischen Beitrag erfreuen. Er wird mit gebürsteter Weste und silberner Taschenuhr auf seiner Reise durch all die Gegenden, in denen noch Musik-liebende Völker leben bei uns einkehren und von Schokolade, Neubeginnen & Abschieden sowie seligen, aber auch unseligen Momenten singen.

Wir freuen uns sehr darüber dass September Leaves mit seinen musikalischen Perlen unserem erscheinungsFEST und all den Gedanken zu den Möglichkeiten beziehungsweise zu leben eine weitere Dimension hinzufügt und sind gespannt auf das Fest.

_

Hier nochmals zur Erinnerung der Link zur Seite des Fests auf facebook. Wenn ihr vor habt zu kommen und euch eintragt macht ihr uns das Planen leichter…

11.09.2009 / Daniel Mitteilung

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Postmoderne Heimatkunde

Mit diesem Untertitel wird das zweite ZeitGeist Buch als Zwillingsschwester unseres bzwLEBEN-Buches in der Edition Emergent erscheinen. Anlässlich des bevorstehenden Erscheinungstermins wurde das Blog etwas aufgefrischt und mit neuen Inhalten erweitert.

ZeitGeist Blog Version 2

Auf der zweiten Version des Blogs findest du ab sofort das Inhaltsverzeichnis der postmodernen Heimatkunde, einführende Gedanken der Herausgeber und das Vorwort von Dr. Heinzpeter Hempelmann. Eine Seite mit kurze Portraits der Herausgeber, der Autorinnen und Autoren gibt dir darüber hinaus die Möglichkeit den Beteiligten am neuen ZeitGeist in die Augen zu sehen. Auf dem Buchrücken wird sich in Kürze folgender Text finden:

Heimat – über Jahrtausende war damit eine Konstante im Leben von Menschen verbunden. Das war der Ort, von dem sie herkamen, an dem sie waren, wo sie sich zu Hause gefühlt haben. In den letzten Jahrzehnten hat sich das grundlegend verändert, nicht nur materiell, sondern auch im geistlichen Bereich. Heimat ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern etwas Flüchtiges geworden, eine Durchgangsstation, kein Lebensgefühl. Als „Postmoderne Heimatkunde“ beschäftigt sich ZeitGeist 2 aus einer theologischen Perspektive damit, wie wir in unserer sich stetig wandelnden Welt auf der Suche nach Heimat sind und gerade in der Veränderung bei Gott ein Zuhause finden können.

04.09.2009 / Daniel Mitteilung

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