Lesung Edition Emergent

Lesung Emergent Deutschland

Auf dem Emergent Forum 2009 fand am Samstag Abend eine Lesung statt. Diese Lesung hatte ich frech »Lesung Edition Emergent« genannt. An diesem Abend lasen Daniel Hufeisen und Michaela Paul aus ZeitGeist 2, Walter Faerber und Harald Sommerfeld lasen ihre Artikel aus Beziehungsweise Leben und Jens Stangenberg las aus seinem Buch »Tanz auf der Fontäne«. Heute hat nun Daniel Weber das MP3 der Lesung im Emergent Deutschland Podcast veröffentlicht.

Meine Idee der Lesung war es, dass die Artikel und damit die Bücher ein Gesicht bekommen. Die Autorinnen und Autoren stellten ihrer Lesung eine persönliche Notiz voran und lasen anschließend einen Ausschnitt aus ihrem Kapitel. Auf diese Weise bekamen die Artikel das Gesicht derer die sie geschrieben haben und können mit deren Leben verbunden werden.

› Hier gehts zum Eintrag auf emergent-deutschland.de

18.12.2009 / Daniel Mitteilung

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So war das erscheinungsFEST Berlin

Café Klaus Abendbrot

Im gemütlichen Ambiente des Café Klaus Abendbrot fand am 05. Dezember die Berliner Version eines Erscheinungsfestes für unser Buch statt.
Die Veröffentlichung lag ja schon ein wenig zurück, aber da fünf von uns Autoren in Berlin wohnen, wollten wir auch hier noch einmal damit in Erscheinung treten – und das mit einem Fest feiern.

im Café Klaus Abendbrot

Viele Gäste folgten unserer Einladung – oder stolperten eher zufällig von der Straße in die Wärme unseres Veranstaltungsortes.
In der teilweise recht kuscheligen Enge lasen Haso, Anne, Johnny, Andy und ich aus unseren Kapiteln und denen anderer Autoren, die leider nicht dabei sein konnten.

Daniel Ehniss stand uns als einer der Herausgeber per Skype und Beamer im Interview Rede und Antwort.
Dazwischen verwöhnte DJ Beat Weevil uns mit atmosphärischer Musik und die Künstlerin Debora Ruppert inspirierte uns mit ihren Fotografien von Menschen aus Berlin zwischen Schönheit und Zerbruch.

Haso liest aus bzwLEBEN

Da wir fünf anwesenden Autoren alle zum Thema „beziehungsweise Handeln“ geschrieben hatten, war es uns wichtig, das Thema „soziales Engagement“ nicht nur in Form von ästhetischem Kunstgenuss zu behandeln, sondern konkreter zu werden. Das Café Klaus Abendbrot war dazu gerade richtig. Es ist ein Teil des Zeitprojekt-Berlin e.V., das einen Schwerpunkt auf die Integration und das Zusammenfinden verschiedener Gesellschaftsschichten legt. So bietet es z.B. flexible Preise, je nach finanziellen Möglichkeiten. Zum Zeitprojekt gehört auch eine Kreativwerkstatt, der der Erlös des Abends zugute kam.
Außerdem stellte Henriette die Christliche Freiwilligenagentur vor und beriet Interessierte in den Lesepausen darüber, wie man sich in den unterschiedlichsten Projekten engagieren kann.

Polizei bei Demo vor dem Café

Ein weiterer Berührungspunkt mit dem Thema ergab sich ganz unerwartet: Auf der Straße vor dem Café fand eine Demonstration für die Erhaltung besetzter Häuser statt. So blickten wir von unserem Leseplatz aus für lange Zeit direkt auf die Einsatzwagen der Polizei. Berlin eben.

Alles in allem war es ein wunderschöner, gemütlicher Abend mit vielen inspirierenden Impulsen, interessanten Begegnungen und Gesprächen, köstlichem Essen und chilliger Musik. Wir können die Nachahmung in anderen Städten wärmstens empfehlen.

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Esther hat diesen schönen Bericht über das erscheinungsFEST Berlin geschrieben. Die Bilder stammen von Günter J. Matthia.

11.12.2009 / Daniel bzwHANDELN

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erscheinungsFEST Berlin

Heute Abend erscheint unser Buch in Berlin. Mit erscheinen meine ich heute im Speziellen die Tatsache dass es dort heute zu Erleben sein wird. Im Café „Klaus Abendbrot“ werden Haso, Anne, Johnny, Andy und Esther aus ihren Kapiteln lesen, Bilder von Debora werden zu sehen sein und DJ Beat Weevil sorgt für den musikalischen Rahmen. Es werden darüber hinaus soziale Projekte aus Berlin vorgestellt werden und es wird natürlich Leckeres zu essen und trinken geben. Falls du es noch bis 23 Uhr dorthin schaffst empfehle ich dir dich nun auf den Weg zu machen…

Ein erstes Bild vom erscheinungsFEST wurde eben von Trupedo Glastic verbreitet.

05.12.2009 / Daniel Mitteilung

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4ntworten von Walter Faerber

Mit diesem Eintrag eröffne ich eine neuen Kategorie in diesem Blog – 4ntworten. Es handelt sich hierbei um 4 Antworten von inspirierenden Persönlichkeiten auf Fragen mit denen ich hoffe euch noch mehr Inspiration zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen zugänglich zu machen.

Walter FaerberDen Anfang macht Walter Faerber, der als Pfarrer einer evangelischen Landeskirchengemeinde ein inspirierendes Kapitel zu geistlichen Kernen in evangelischen Volkskirchen zu unserem Buch beigetragen hat. Wenden wir uns nun direkt den Fragen und vor allem seinen Antworten zu:

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Daniel Ehniss: Du schreibst in deinem Kapitel über die Chancen geistlicher Kerne innerhalb evangelischer Volkskirchen. Da du selbst Pfarrer einer evangelischen Kirche bist interessiert mich zunächst der Weg der dich zu diesen Gedanken geführt hat:

Walter Faerber: Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, als ich die Missionsgeschichte unserer Gegend studierte: Karl der Große hat ja den Sachsen das Christentum blutig aufgezwungen. Und dann wurde (so sagt es das einschlägige Standardwerk) das Netz der fränkischen Kirchenverwaltung über die unterworfenen Gebiete gelegt. Die Religion der Sieger liebt man aber nicht. Die Pfarrer waren Aufseher über ihre Gemeinden, und die wurden wiederum beaufsichtigt, ob sie nicht vielleicht auch noch halbe Heiden waren.

Aber irgendwann merkte man, dass das nicht reichte. Um die Menschen auch innerlich zu gewinnen, gründete man deshalb Klöster und geistig-geistliche Zentren. Die haben viel Gutes bewirkt. Aber der Schaden des Anfangs war geschehen: die falsche Reihenfolge.

Als ich das las, dachte ich: so funktioniert es bis heute. Eine große Zahl von Menschen, die (mehr oder weniger erfolgreich) geistlich versorgt werden von kleineren oder größeren Zentren. Das kleinste dieser Zentren ist das Pfarrhaus. Diese Dualität von Zentrum und mehr oder weniger skeptischen Sympathisanten passte zu meinen Erfahrungen. Aus dieser Dualität sind wir bis heute noch nicht rausgekommen. Das muss man realistisch zugeben.

Und dann wurde mir klar: wir müssen diesen Anfangsschaden heilen, auch wenn er über 1000 Jahre alt ist. Diese Strategie der geistlichen Zentren ist ja keine schlechte Strategie, aber sie muss dienend geschehen und nicht nach Gutsherrenart. Dann ist sie der Situation angemessen. Auch wenn es traurig ist, dass wir nach über 1000 Jahren Christentum noch nicht weiter sind.

_

Daniel: In einem Kommentar zu deinem Kapitel las ich von dem Spannungsfeld in dem sich die Familie des Pfarrers befindet. Inwiefern ist deine Familie in eurem Kern dabei und wie erlebst du dieses Spannungsfeld?

Walter: Meine Frau ist in unserem “Kern” dabei, und meine Kinder waren, bevor sie ins Studium gegangen sind, streckenweise dabei. Ich habe aber immer darauf geachtet, dass es ihre eigene Entscheidung war und sie nicht dienstverpflichtet wurden.

Denn Pfarrfamilien werden ja sowieso schnell, ob sie wollen oder nicht, für den Beruf des Familienvorstandes in Haftung genommen – bis hin zu Lehrern, die ihr gestörtes Verhältnis zur Kirche an Pastorenkindern abreagieren. Oder die Frau des Pfarrers bekommt das zu hören, was man sich nicht traut, ihm selbst zu sagen. Vor allem aber hat die Familie um so weniger vom Vater/Mann, je intensiver er sich in der Gemeinde engagiert. Es kann sein, dass da echt tolle Sachen laufen – aber die Familie freut sich nicht mit, weil sie fürchtet, dass an ihr Belastungen hängenbleiben, die draußen keiner sieht. Und die Familie kann das alles noch weniger steuern als der Pastor selbst.

Wir hatten auch eine Zeit, als unsere Kinder noch klein waren und dann auch noch in der Gemeinde ganz blöde Konflikte liefen, das hat uns ziemlich an den Rand unserer Kräfte gebracht. Man erlebt dann trotzdem, dass man es schafft, man lernt enorm, aber in der Situation selbst ist das nicht lustig.

Wenn die Familie dann den Eindruck bekommt, sie soll nun zusätzlich auch noch selbstverständlich als geistlicher Kern dienen, dann wird sie sich möglicherweise nicht darüber freuen. Früher ging das vielleicht, dass Menschen sich einfach in die von der gesellschaftlichen Stellung vorgegebene Lebensweise einfügten. Heute funktioniert das so nicht mehr.

Auf der anderen Seite kann man in einem Pfarrhaus natürlich immer noch viele Dinge lernen, die man anderswo kaum mitbekommt: z.B. Einblicke in sehr unterschiedliche Lebenswelten, oder auch eine bestimmte Art, über Menschen nachzudenken. Wir haben z.B. sechs Jahre lang mit einer kurdischen Familie unter einem Dach gewohnt, die bei uns im Kirchenasyl war, und haben in Höhen und Tiefen unseren Alltag geteilt. Das war manchmal ziemlich anstrengend, aber auch eine Erfahrung, die nur wenige machen können. Unsere beiden Kinder haben sich später Studienfächer gewählt, in denen es um andere Kulturen geht.

Also, ich denke, dass ein Pfarrhaus immer noch ein privilegierter Ort ist, an dem man ein sehr interessantes Leben führen kann. Und als Ehepaar hat man die Chance, sehr intensiv zusammenzuwachsen und vieles gemeinsam zu durchdenken. Aber ich kann nicht voraussetzen, dass andere das genauso sehen, denn die Belastungen und der Zeitdruck sind auch stark. Und was wir im Moment durch die laufenden Stellenkürzungen in den Landeskirchen erleben, das wird die Situation mit Sicherheit noch einmal massiv verschlechtern. Da bleibt für Abenteuer wahrscheinlich kein Raum mehr.

_

Daniel: Wie präsent ist eure Kerngruppe im normalen Leben der Kirchengemeinde und welche Reaktionen von Seiten anderer Gemeindeglieder habt ihr bisher darauf bekommen?

Walter: Die Mitglieder unserer Gruppe arbeiten in fast allen Bereichen der Gemeinde an wichtigen Punkten mit; außerdem manchmal auch Familienangehörige, die nicht zur Gruppe gehören. Uns ist überhaupt im Lauf der Zeit ein Umfeld von Leuten zugewachsen, die man bei konkreten Aufgaben ansprechen kann, auch wenn sie (noch) nicht zur Gruppe gehören. Wir laufen aber nicht rum mit einem Schild “Wir sind der Kern!!”, sondern sehen eben zu, dass wir tatsächlich beitragen.

Eine der wirkungsvollsten Auswirkungen der Gruppe ist übrigens ziemlich unsichtbar: ich als vollzeitlicher Mitarbeiter werde durch meine Verankerung im Kern wesentlich wirksamer in meiner Arbeit. Ich kann mich inhaltlich weiter aus dem Fenster lehnen, weil ich deutlicher erlebe, dass das Evangelium etwas bewirkt. Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich z.B. predige; ohne den Hintergrund der Gruppe wäre das deutlich weniger erfahrungsgesättigt. Das gilt natürlich auch für die anderen aus der Gruppe, die in der Gemeinde mitarbeiten.

Es gibt also eine Art von geistlichem Energiefluss, der von der Gemeinschaft durch viele Kanäle in die Gemeinde fließt. Weil wir aber nach außen eher zurückhaltend auftreten, freuen sich Leute über das Ergebnis, ohne immer zu wissen, aus welchen Quellen das fließt. Das ist sowieso ein Kennzeichen der Volkskirche: die Mitglieder freuen sich, wenn da anscheinend was Gutes läuft; wie es dazu kommt, das interessiert sie gar nicht so sehr.

_

Daniel: Am Ende deines Kapitels sprichst du über geistliche Kerne die sich aus dem Zusammenschluss von existierende Gruppen und der Ortsgemeinde ergeben. Worin siehst du hierbei die Chancen und was sind deiner Meinung nach die Herausforderungen?

Walter: Wenn sich eine schon bestehende geistliche Gemeinschaft und eine landeskirchliche Ortsgemeinde zusammenschließen, können sie dadurch beide enorm gewinnen: die Gemeinde gewinnt geistliche Stärke und größere Sicherheit, wenn ihr geistliches Zentrum auf diese Weise viel stärker wird – wie das konkret aussehen kann, habe ich in der vorigen Frage am Beispiel unserer Gemeinde geschildert. Die Gemeinschaft wiederum kommt leichter in breite Verbindung mit der Normalbevölkerung und muss sich solche Kontakte nicht erst mühsam erarbeiten. So verliert sie nicht so schnell die Bodenhaftung.

Große Chancen gehen meist aber auch mit Risiken einher. Wenn die beiden Partner es nicht schaffen, in einem vertrauensvollen Aufeinanderzugehen ihre unterschiedlichen Organisationskulturen in einen fairen Dialog zu bringen, wird die Zusammenarbeit wahrscheinlich nicht funktionieren. Freie Gruppen/Gemeinden und volkskirchliche Ortsgemeinden sind so unterschiedlich, dass es viele Gelegenheiten gibt, sich mit Arroganz oder Misstrauen zu begegnen. Sekten- und Liberalismusverdacht sind beide schnell zur Hand. Man muss schon entschlossen sein, am Anderen auch auf schwierigen Wegstrecken festzuhalten.

Wir haben ja unseren Kern hier selbst entwickelt und diese Frage der Organisationskulturen sozusagen im Innenbereich durchgestanden, nicht ohne misstrauisch beobachtet zu werden von einer Minderheit in der Kerngemeinde, aber auch von kirchenleitenden Instanzen. Da hat es durchaus auch harte Entscheidungen gegeben. Aber das ist zum Glück jetzt schon lange her.

Ich möchte die Frage aber auch generell in den Blick nehmen: die Christenheit in unserem Land ist doch auch deshalb so schwach, weil die geistlich entschiedenen Kerne (ein bewusst schwammiger Begriff – ich rechne dazu Gemeinschaften, Freikirchen, aber auch alle möglichen Gruppierungen in den Volkskirchen und viele andere) und die gestreute christliche Substanz in der breiten Bevölkerung nicht zueinander finden. Beiden fehlt der jeweils andere. Beide würden enorm gewinnen, wenn sie zueinander fänden. Und am meisten würde das Evangelium gewinnen.

_

Vielen Dank an Walter, der sich die Zeit genommen hat 4 Antworten auf meine Fragen zu formulieren und uns damit noch tiefere Einblicke in die Chancen geistlicher Kerne ermöglicht.

Ich empfehle euch regelmäßige Lektüre von Walters Blog und auch @walterfaerber auf Twitter zu folgen.

16.11.2009 / Daniel 4ntworten

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Fundstücke

Heute schreibe ich noch eine kleine Mitteilung in dieses Blog, in der ich zwei Fundstücke mit euch teilen möchte, die mir an diesem Wochenende im Netz über den Weg gelaufen sind und die eine direkte Verbindung zu unserem Buch haben:

Gründe unser Buch zu lesen

Hannes Müller hat in seinem Blog einen Eintrag veröffentlicht in dem er über Gründe spricht die seiner Ansicht nach dafür sprechen das Buch ›Beziehungsweise Leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen‹ zu lesen und sogar dazu führen könnten danach begeistert von dem zu sein was man gelesen hat… Ihm hatte es besonders die Ausrichtung auf die Dreieinigkeit Gottes angetan die er (verständlicherweise) als sich durch das ganze Buch ziehendes Motiv sehr schätzt.

› zum Blogeintrag von Hannes Müller

Gott als einladende Gemeinschaft

Die aktuelle Ausgabe des Podcasts von Emergent Deutschland enthält einen Vortrag von Walter Faerber in dem er anhand einer Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit über Gott als einladende Gemeinschaft spricht. Ich empfehle euch den Vortrag im Blog von Emergent Deutschland anzuhören und dazu durch die abgebildete Präsentation zu klicken.

› zum Vortrag von Walter Faerber

16.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Ortstermine

Während ihr das Buch bei euch habt, es auf Nachtische legt, in der Badewanne lest oder in der S-Bahn liegen lasst und bei alldem mit dem Buch auf eine Reise geht, soll es immer wieder auch Ortstermine geben an denen das Buch hier und dort erscheint. Diese Ortstermine lassen das Buch erscheinen indem Autorinnen und Autoren vor Ort sein werden, etwas aus ihren Kapiteln lesen und persönliche Gedanken darüber mit euch teilen. Unsere Idee ist es bei diesen Gelegenheiten Möglichkeiten zur Interaktion mit den Autorinnen, Autoren und ihren Gedanken zu geben.

Heute möchte ich euch auf drei solcher Termine aufmerksam machen an denen das Buch vielleicht auch in deiner Umgebung erscheint:

Emergent Forum in Erlangen

Im Rahmen des diesjährigen Emergent Forum wird es am Freitag Abend eine Lesung aus den Büchern der Edition Emergent geben. Es werden dabei auch Artikel aus ›Beziehungsweise Leben‹ gelesen und die jeweiligen Autorinnen und Autoren fügen noch eigene Notizen zum Gelesenen hinzu.

Das Forum findet vom 26. – 29. November in Erlangen statt und ich empfehle euch sehr das Forum zu besuchen. Nähere Infos findet ihr hier und dort könnt ihr euch auch direkt anmelden.

erscheinungsFEST / Berlin

Einige Autorinnen und Autoren leben in Berlin und dachten sich, dass es eine gute Idee wäre das Buch in ihrer Stadt erscheinen zu lassen – aus diesem Grund veranstalten sie am 05. Dezember ein erscheinungsFEST im Café Klaus Abendbrot in Berlin. Mit Lesungen der Autoren Haso, Anne, Johnny, Andy, Esther, Bilder von Debora Ruppert und Vorstellungen sozialer Projekte in Berlin.

Der Eintritt ist kostenlos.

Es werden Speisen und Getränke zu günstigen Preisen angeboten. Der Erlös kommt der Kiezwerkstatt Rigaer Straße zugute.

Für das erscheinungsFEST / Berlin haben wir ein Facebook-Event angelegt, dort findest du nähere Infos und kannst dich eintragen oder es deinen Freunden weitersagen.

Studientag im Ansverus-Haus

Yotin Tiewtrakul hat für den 28. Februar 2010 einen Studientag mit dem Untertitel ›Lesung | Gespräch | Schweigen‹ im Ansverus-Haus in der Nachbarschaft Hamburgs organisiert. Dort werden er und ich aus unseren Kapiteln lesen und einigen Gedanken nachgehen. Es wird darüber hinaus die Möglichkeit zu Gesprächen geben, wir werden gemeinsam zu Abend essen und das Abendgebet und die Komplet beten.

Auch für diesen Termin haben wir ein Facebook-Event mit näheren Infos angelegt und laden euch herzlichst ein zu kommen und davon weiter zu sagen.

…auch in deiner Nähe

Falls keine dieser Erscheinungen in deiner Nähe ist und du Interesse daran hättest das Buch auch bei dir erscheinen zu sehen, freue ich mich auf deine Nachricht über das Kontaktformular. Alles weitere klären wir dann einfach unter 20 Fingern per Mail.

11.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Mobile Tapete

iPhone Tapete 1Unter dem Motto “schöner wohnen” schenken wir euch heute zwei mobile Tapeten für euren iPod Touch oder euer iPhone.

Bei Tapete 1 handelt es sich um die hier dargestellte schwarz-weiß-Version.

Tapete 2 sieht fast genauso aus, nur dass unser bzwLEBEN Symbol darauf hellblau ist.

Wir wünschen euch damit einen schönen beziehungsweisen Sonntag und immer wieder eine Erinnerung daran, dass wir eingeladen sind in der dreieinigen Gemeinschaft zu leben und an Gottes Handeln mitzuwirken.

01.11.2009 / Daniel Mitteilung

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Aktivisten

Am Sonntag findet der Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw in Pohlheim bei Gießen statt. Die beiden teilen ihre inspirierende Vision politischen Denkens mit uns. Und mit ihnen zusammen hoffe ich, dass wir über das Träumen und die Ideale hinausgehen und im besten Sinne Aktivisten der Idee Gottes sind, vielleicht so ähnlich wie Shane es hier ausdrückt:

Die Welt braucht Menschen, die so sehr an eine andere Welt glauben, dass sie nicht anders können, als sie schon jetzt zu leben!

In diesem Sinne freue ich mich auf den Studientag und das große Interesse welches ihm bisher zuteil wurde. Neben den Vorträgen von Chris und Shane wird es neben anderen auch ein Seminar von Björn und mir geben in dem wir über unseren beziehungsweisen Ansatz und die Sendung Gottes mit euch sprechen werden.

28.10.2009 / Daniel bzwHANDELN

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Weitere Reaktionen

bzwLEBEN LesevorbereitungDie Bücher haben schon vor einer Weile die Druckerei verlassen und finden momentan ihre Wege quer durch Deutschland und landen bei ihren Leserinnen und Lesern. Heute möchte ich mal wieder auf Fundstücke hinweisen, die mir im Netz über den Weg gelaufen sind.

Beginnen möchte ich mit einem Blick auf Twitter. Dort begegnete mir einer der seinen Rechner ausschaltete um einen Abend mit dem Buch zu verbringen, andere machen kleine Bilder wie dieses hier wenn sie sich in den Sonnenschein setzen um zu lesen und dritte denken bei „bewegliches Fest“ an eine „mobile Party.“

Eine Amazonrezension

Ein anderer begann im Zug sitzend mit der beziehungsweisen Lektüre. Aus dieser entstand schließlich die erste Rezension auf Amazon. Aus dieser zitiere ich drei Abschnitte:

In der Einleitung, die man auf keinen Fall überspringen sollte, behandeln die Herausgeber zwei grundlegende Themen und stellen dabei zwei Thesen auf: 1. Der Mensch existiert nur in und durch Beziehungen und 2. Gott hat eine Mission/Sendung mit der/in die Welt, die er liebt und an dieser Mission können wir mitwirken. Beides begründen sie in der Dreieinigkeit Gottes.

Im weiteren Buch werden diese grundlegenden Gedanken in den Themenbereichen Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft durch insgesamt 17 Autoren konkretisiert. Dabei haben die einzelnen Autoren unterschiedliche Schwerpunkte und teilweise auch Meinungen, was deutlich macht, dass es nicht den einen richtigen Weg bzw. die eine richtige Umsetzung der Grundgedanken gibt. Mir gefällt dabei, dass die meisten Artikel sehr persönlich und ehrlich geschrieben sind: Die Autoren scheuen auch nicht davor zurück, von gescheiteren Versuchen zu berichten.

Außerdem haben die gut verständlichen, aber trotzdem tief gehenden Artikel eine angenehme Länge. Man kann gut einen Artikel am Stück lesen, sie sind aber nicht so kurz, dass sie nur an der Oberfläche kratzen würden.

Die Rezension stammt von Daniel Hufeisen und findet sich auf der Seite des Buches bei Amazon.

Ein Blogeintrag

Yotin nahm das Kapitel von Walter Faerber zum Anlass auf seinem Blog eine Frage zu stellen die schon eine ganze Reihe von Kommentaren hervorgebracht hat:

Wer vertritt heute die Funktion des spirituellen Vorbilds und die Funktion, erneuernde Impulse in die Kirche zu geben? Der Blogger-Theologe, der bei Starbucks sitzt vielleicht?

Den gesamten Eintrag »Vom Kloster zum evangelischen Pfarrhaus zum Starbucks« findest du unter dem Link eben und ich lade dich auch ein dort deine Gedanken zu teilen.

_

Wie schon im letzten Eintrag erwähnt freuen wir uns sehr über jede Art der Äusserung zu den Gedanken im Buch. Unsere Motivation für das Buch liegt ja darin Inspirationen anzubieten und diese finden meiner Ansicht nach den besten Weg in unser Leben im Austausch, in der Begegnung. Falls du selbst einen Eintrag geschrieben hast oder an anderer Stelle etwas zum Buch findest freue ich mich über einen kurzen Hinweis. Danke.

Und vielen Dank auch an alle die sich auf das Buch einlassen und ihre Gedanken mit uns teilen, mich begeistert das.

09.10.2009 / Daniel bzwLEBEN

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Ermöglichende Strukturen

Dieses Blog hat ja unter anderem eine ähnliche Zielsetzung wie die Extras-Rubrik auf einer DVD. Neben Interviews und HIntergrundinformationen wird es hier auch ab und an ein Outtake, oder wie sie andernorts genannt werden Deleted Scenes zu sehen geben. Ausschnitte aus Kapiteln also, die wir zwar sehr gut finden, die es jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Buch geschafft haben. Ein solcher Abschnitt aus dem Kapitel „Ermöglichende Strukturen: Einige Gedanken zu Strukturen und Leitung in Gemeinden“ macht heute den Anfang.

Und da mir das am Samstag beim erscheinungsFEST beim Vorlesen noch einmal aufgefallen ist möchte ich diesem Abschnitt ein Zitat aus dem ersten Kapitel zuordnen und so auf die gedankliche Brücke hinweisen die es hier für mich gibt.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt davon überzeugt sein, daß im Ursprung alles Bestehenden und Existierenden Bewegung herrscht und ein ewiger Prozess von Leben und Liebesentäußerung in Gang ist.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt davon ausgehen, daß Wahrheit mit Gemeinschaft einhergeht und nicht mit Ausschluß, daß Konsens besser die Wahrheit zum Ausdruck bringt als Durchsetzen und daß Mitwirkung und Mitbestimmung vieler besser ist als das Diktat eines einzelnen.

An die Dreifaltigkeit glauben heißt ja dazu sagen, daß alles mit allem zu tun hat und ein großes Ganzes bildet und daß die Einheit aus tausend Übereinkünften und nicht bloß aus einem einzigen Faktor erwächst.

Leonardo Boff, Kleine Trinitätslehre, 2. Aufl. (Düsseldorf: Patmos, 11), Seite 15.

Nun aber zu dem besagten Abschnitt der es nicht ins Buch geschafft hat:

Um meine Gedanken zu einer positiven Führungskultur zu verdeutlichen möchte ich das Bild einer Münze verwenden. Die Münze der Führungskultur hat zwei Seiten auf denen wir unterschiedliches entdecken. Auf der einen Seite entdecken wir eine direktive Führungskultur, die die Entwicklung vorgibt und im Extremfall alles bis zu kleinsten Einzelschritten bereits vorausgeplant hat. Um uns an dieser Stelle nicht falsch zu verstehen möchte ich anfügen, dass es diese direktive Führungskultur durchaus auch in so genannten Netzwerkorganisationen geben kann und dass sie nicht nur in nominell hierarchischen Strukturen auftritt.

Auf der anderen Seite der Münze sehen wir eine Führungskultur der Abstinenz von Führung. Aus Angst zu dominieren oder durch Erfahrungen aus der eigenen Geschichte ergreift niemand die Initiative und es entsteht ein Führungsvakuum. Alles wird möglichst immer offen gelassen um sich nicht festzulegen und den Gemeinschaftsprozess nicht zu manipulieren.

Beide Seiten dieser Münze stellen meiner Ansicht nach keine positive Führungskultur dar. Wenn wir diese Münze nun jedoch so andrehen dass sie auf der Tischplatte vor uns tanzt, dann ergibt sich das Bild einer sich schnell drehenden Münze die auf dem Tisch kreist. Beide Seiten der Münze sind zu sehen, verbinden sich jedoch zu einem neuen Bild das einer Kugel gleicht. Eine positive Führungskultur kann meiner Ansicht nach in diesem Bild erahnt werden. Das Ergreifen der Initiative wie auch ein sich bewusst zurücknehmen kombiniert ergeben eine gesunde Mischung in der sich eine positive Führungskultur entwickeln kann.

_

Im Vergleich zur Extras-Rubrik einer DVD bietet dieses Blog ja die Möglichkeit dass wir in einen Austausch über die Gedanken kommen können. Aus diesem Grund würde ich mich sehr freuen wenn die Eine oder der Andere seine Gedanken dazu in einem Kommentar verpackt und auf diese Weise einen Dialog dazu auch hier ermöglicht.

01.10.2009 / Daniel bzwORGANISIEREN

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